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| René, Ellingstedt |
10.02.2010 |
Die Wahrheit über Carnitin!
Immer noch wird von manchen Ernährungsberatern und selbsternannten Fitnessexperten die Einnahme von Carnitinpräparaten zur Steigerung der Fettverbrennung empfohlen, um damit eine Gewichtsreduktion zu beschleunigen. Grund dafür sind leider mangelnde Kenntnisse über die biochemischen Vorgänge des menschlichen Stoffwechsels sowie kommerzielles Interesse (MOOSBURGER, 2005). Carnitin erfüllt in der Muskelzelle eine Taxifunktion, indem es langkettige Fettsäuren, die vorwiegend aus dem Fettgewebe mobilisiert werden, in die Mitochondrien transportiert, wo diese dann zur Energiegewinnung verbrannt werden. Zum besseren Verständnis ein vergleichendes Beispiel: Carnitin ist das Taxi, die freien Fettsäuren sind die Fahrgäste, die Mitochondrien das Hotel, in das die Fahrgäste mit den Taxis gebracht werden. Die Betaoxidation (Fettverbrennung) ist der Umsatz, den das Hotel mit seinen Gästen erwirtschaftet. Was nützt die Bereitstellung vieler Taxis, wenn nicht entsprechend viele Fahrgäste vorhanden sind? Letztlich wird der Umsatz des Hotels durch die Anzahl seiner Gäste und nicht durch die Anzahl der Taxis bestimmt! Fazit: Es gibt beim Gesunden weder einen Carnitinmangel, noch einen Carnitinverbrauch (SCHECK A, 1994,1998). Des Weiteren gelangt Oral supplementiertes Carnitin nicht in die Muskelzellen (MOOSBURGER, 2005). Ich bin für einen vernünftigen, begründeten und zweckmäßigen Einsatz von Mikronährstoffen im Sport, wenn diese durch die Nahrung nicht ausreichend bereitgestellt werden können. Aber das ist bei einer ausgewogenen Mischkost nicht der Fall.Liebe Grüße, René
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| René, Ellingstedt |
10.02.2010 |
Liebes Vitalien Team!
Der Energieverbrauch bei körperlicher Belastung hängt wesentlich vom Ausmaß der eingesetzten Muskelmasse ab (je mehr Muskeln arbeiten müssen, desto höher der Energieumsatz) und natürlich von der Intensität der Muskelarbeit. Der Vergleich zwischen einem VW und Porsche ist ein wenig unglücklich, denn maschinelle oder mechanische menschliche Energien sind in ihrer Bereitstellung zu unterscheiden. Einen nennenswerten Unterschied im Energieverbrauch zwischen Muskelmasse (Athlet) und weniger Muskelmasse (Freizeitsportler/Breitensportler) ist aus der Sicht der Forschung nur gesundheitlich relevant. Denkanstoß: Der Großteil unserer Kunden besteht weniger aus kraftvollen und muskulösen Körpern. Sie bewegen sich sehr oft nach dem ökonomischen Prinzip, weniger ist mehr oder lieber gar nicht :-), viele Wiederholungen mit leichtem Gewicht, maschinengeführte Übungen (für Anfänger prima) statt natürliche Ganzkörperübungen sowie ein stetiges Einheitsgewicht. Das überwiegende erkennbare gesellschaftliche Bild ist daher, degenerative nichtbenutzte Magermasse (Muskeln und Knochen). Generell wird der individuelle Energieverbrauch bzw. -bedarf gerne kommerziell überschätzt, sowohl der Arbeitsumsatz bei sportlicher Betätigung als auch der tägliche Gesamtenergieumsatz (so wie das Ausmaß der Energiezufuhr erfahrungsgemäß gerne unterschätzt wird). Besten Gruß, René
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| Nicole, Schleswig |
09.02.2010 |
Hallo....
was ist denn mit dem Gästebuch los. Hat denn wirklich niemand mehr einen Eintag nach dem 28.01.10 ins Gästebuch gesetzt? Schon komisch.....
Kommentar von Vitalien Team Nö, wir hatten nur viel um die Ohren...
Jetzt ist wieder alles aktuell.
LG Vitalien TEam
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| Nadine, Schleswig |
08.02.2010 |
Lieber Rene!
Wenn Du Dich kürzer fassen würdest, würde vielleicht auch jemand Deine Beiträge lesen.
;)
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| René, Ellingstedt |
04.02.2010 |
Muskulatur vs. Grundumsatz
Die häufigste Frage die mir immer wieder gestellt wird ist, welchen Einfluss hat die Muskelmasse auf den Grundumsatz (GU). Unter Grundumsatz versteht man dabei die Menge an Energie, die unser Körper selbst dann braucht, wenn er überhaupt nichts tut. Gemessen wird der Grundumsatz daher liegend bei angenehmer Raumtemperatur. Von Muskulatur wird in der gängigen Fitnessliteratur dabei häufig behauptet, dass sie den Grundumsatz anhebt. Dabei kursiert die Zahl von 100- 150 Kcal pro Kilogramm Muskulatur. Die Logik ist dann häufig folgende: Man baut 3 Kilogramm Muskeln auf und kann dann jeden Tag 300 bis 550 Kcal mehr essen, bzw. nimmt dann ab, wenn man nur so weiter ist wie seither. Wäre ja schön, wenn dem so wäre. Ist es aber leider nicht. Woher die Zahl von 100 Kcal stammt lässt sich nicht nachvollziehen. Eines ist jedoch sicher: Aus der wissenschaftlichen Literatur stammt sie mit Sicherheit nicht, denn die dort genannten Zahlen sind weitaus geringer. Im Schnitt kommen die Untersuchungen auf einen Mehrverbrauch von 10 maximal 20 Kcal pro Kilogramm Körpergewicht. Sprich: 5 Kilogramm Muskelmasse sorgen in Ruhe eben nur für einen Mehrverbrauch von 30 bis maximal 80 Kilokalorien.
Ist zwar zunächst deprimierend, steht aber im Einklang mit den Erfahrungen aus der Praxis. Bei der Fettreduktion ist Krafttraining zwar notwendig um den Abbau von Muskelmasse zu verhindern, bringt aber ohne gleichzeitige Ernährungsumstellung keine oder nur kaum Ergebnisse was den Fettabbau angeht.
Wer sich selbst ein Bild über die Studienlage verschaffen möchte kann hier http://jcem.endojournals.org/cgi/content/full/87/3/1004 http://www.nature.com/oby/journal/v9/n5/full/oby200142a.html http://www.ajcn.org/cgi/content/full/84/3/475
mal nachsehen. Sportliche Grüße René
Kommentar von Vitalien Team Moin Rene
Du beschreibst die gemessenen Ergebnisse im Ruhezustand des Körpers. Wie sieht es denn aus wenn der Körper Arbeit verrichtet? Wenn man zb. 10 Sack Zement a. 50m trägt, beansprucht man ja einen erheblichen Teil der Muskulatur. Nehmen wir an, ein Mensch mit sehr wenig Muskelmasse und eine Mensch mit einem sehr austrainierten und muskulösen Körper verichten die gleiche Arbeit. Wäre dann der Energieverbrauch des muskulösen Sportlers nicht ungleich höher? Wenn man mit einem VW Polo 100km auf der Autobahn mit Tempo 100 zurücklegt, verbraucht man ja auch deutlich weniger Sprit als wenn man die gleiche Distanz mit der gleichen Geschwindigkeit mit einem Porsche Turbo absolviert. Lässt sich dieses Beispiel auch auf den Menschen übertragen?
LG Vitalien Team
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| WERNER, SL |
03.02.2010 |
HALLO,WAR GESTERN BEI HEIZMANN DABEI.WAR SUPER ! KOMME GERNE WIEDER ZU SOWAS UM DAZU ZU LERNEN.
Ich habe noch eine Idee für das Kinderfest, können wir darüber reden?
WERNER
Kommentar von Vitalien Team Hallo Werner
Klar, schreibe uns doch unter kontakt@vitalien-schleswig.de eine E-Mail, dann können wir einen Termin vereinbaren.
LG Vitalien Team
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| René, Ellingstedt |
03.02.2010 |
Zuckerfreies Kaugummi macht schlank und wach.
Personen, die vor dem Essen eine gewisse Zeit zuckerfreies Kaugummi kauen, nicht nur weniger essen, auch die ?Verdauungsmüdigkeit? nach der Mahlzeit fallen deutlich geringer aus. Für die Studie wurde das Essverhalten von 33 Probanden untersucht, die einmal ein Frühstück und ein Mittagessen ohne vorheriges Kaugummi kauen zu sich nahmen und im zweiten Versuch einmal vor dem Frühstück und zweimal zwischen den Mahlzeiten je 20 Minuten zuckerfreies Kaugummi kauten. Durch das Kaugummi kauen nahmen die Testpersonen im Schnitt 68 Kalorien weniger auf, der Energieverbrauch lag um fünf Prozent höher als an den kaugummifreien Tag. (Quelle: www.aid.de). Sportliche Grüße. René
Kommentar von Vitalien Team Hi Rene
Das wirft die Frage auf:
Wenn man nun den ganzen Tag 10 Kaugummis gleichzeitig kaut und nur.....Ok, lassen wir das:-)
LG Vitalien Team
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| peter, kropp |
01.02.2010 |
moin !
ich bin rentner und sehr zufrieden mit dem sport bei euch da!
echt ne gute idee das alles! weiter so.
auch sind da nette frauen u gute getränke
grüsse vom peter
Kommentar von Vitalien Team Hallo Peter
Wir wünschen viel Spaß beim Sporten und chillen....
LG Vitalien Team
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| René, Ellingstedt |
01.02.2010 |
Pause vs. Sätze
Die Pause zwischen den Sätzen beim Krafttraining richtet sich in der klassischen Trainingslehre nach ILB (Die Individuelle-Leistungsbild-Methode), in welchem Wiederholungszahlbereich trainiert werden sollte. So ist gängiger Standard, dass bei Sätzen mit 8-12 Wiederholungen zwischen 2-3 Minuten pausiert wird, um eine ausreichende Regeneration zwischen den Sätzen zu garantieren. Eine Studie http://journals.lww.com/nsca-jscr/Abstract/2010/01000/Chronic_Effects_of_Different_Between_Set_Rest.6.aspx aus Brasilien untersuchte jetzt, ob eine kürzere Pausenzeit Auswirkungen auf die Trainingsergebnisse hat. Das Trainingsprogramm bestand aus klassischen Krafttrainingsübungen wie Bankdrücken, Kreuzheben und Beinpressen. Die eine Gruppe machte nach ihren Sätzen nur jeweils etwa 1 Minute Pause, während die andere 3 Minuten pausierte. In der ersten Woche der Untersuchung wurden die Kraftwerte beider Gruppen gemessen. In den darauf folgenden 12 Wochen wurde jeweils 2mal die Woche trainiert. Am Ende wurden natürlich wieder die Kraftwerte beider Gruppen miteinander verglichen. Das Ergebnis: Kein Unterschied zwischen den Gruppen. (Grafiken, bitte den o.g. Link folgen).
Persönliche Schlussfolgerung! Alle männlichen Trainingsanfänger könnten eine Menge Zeit einsparen, wenn kürzere Pausen gemacht werden. Wer Trainingspläne für Beginner schreibt oder selbst ein Beginner ist, sollte diese Informationen individuell berücksichtigen! Beste und sportliche Grüße. René
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| Anja B., Schleswig |
31.01.2010 |
Hallo Vitalien,
ich möchte hier heute mal ein Lob aussprechen. Die Kurse von Ljiljana sind echt super und machen mir großen Spaß.
Leider war ich gesundheitlich etwas angeschlagen, aber umso mehr freue ich mich, nun wieder dabei sein zu können.
Habe meinem Speck den Kampf angesagt, hoffe ich werde ihn gewinnen, bisher war er immer/meistens der Sieger.
Mit Ljiljana bin ich ihm aber schon ganz schön an den Kragen gegangen. In diesem Sinne grüßt Anja.
Kommentar von Vitalien Team Hallo Anja
Wir wünschen weiterhin viel Spaß und Erfolg mit unserem Kursprogramm.
LG Vitalien Team
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